Society-Centered Research and Innovation Through Design
Eröffnungskonferenz des Munich Design Institute (MDI),
13. November 2026, Forschungscampus Garching
Mit der Gründung des Munich Design Institute (MDI) etabliert die Technische Universität München derzeit ihr sechstes Integratives Forschungsinstitut. Als transdisziplinäre Plattform verbindet das MDI künftig zahlreiche akademische Fachbereiche und Forschungsinstitute an der TUM sowie Akteurinnen und Akteure aus Design, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.
Das MDI verbindet Designforschung und -praxis: Durch Design werden visionäre, strategische und umsetzbare Lösungen für eine lebenswerte Zukunft erforscht, und damit die TUM-Agenda 2030+ von „Society-Centered Research and Innovation“ in die Tat umgesetzt: Ursprünglich auf Form und Funktion fokussiert, werden durch Design heute komplexe Systeme, Erfahrungen, Organisationen und sogar politische Prozesse gestaltet. Designforschung schafft dabei Räume zur gemeinsamen Verständigung und macht multidimensionale Herausforderungen greifbar. Basierend auf konkreten Forschungsfragen und mit Methoden wie Prototyping, Visualisierung, Partizipation, und Technologie-gestützter Designforschung entstehen im MDI in iterativen und nicht-linearen Prozessen kreative Ergebnisse und Erkenntnisse.
Seien Sie bei der Eröffnungskonferenz dabei
Am 13. November 2026 kommen Forscherinnen und Forscher, Designerinnen und Designer sowie Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auf dem TUM Forschungscampus in Garching zusammen, um die offizielle Eröffnung des MDI zu feiern und das Potenzial von Designmethoden für wissenschaftliche Erkenntnis, Innovation und gesellschaftlichen Wandel zu diskutieren.
Tickets
Early Bird: 79,00 € (bis 30. September)
Standard: 99,00 € (1. Oktober – 8. November)
Last Minute: 159,00 € (9. – 13. November)
Der Ticketpreis beinhaltet die Verpflegung für die gesamte Veranstaltungsdauer. Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Übersetzungen können über das eigene Smartphone live abgerufen werden. Bitte bringen Sie hierzu Ihr Endgerät und Ihre Kopfhörer mit.
Vortragende, deren Beitrag vom wissenschaftlichen Programmkomitee angenommen wurde, nehmen kostenfrei teil — hierfür ist kein Ticketkauf erforderlich. Bitte registrieren Sie sich mit dem Ihnen separat zugesandten persönlichen Code.
Program
| Time | Session / Talk | Speaker(s) |
|---|---|---|
|
08:45 |
Registration | |
| 09:30 | Welcome and Introduction | Prof. Annette Diefenthaler, Munich Design Institute |
| 09:40 | Impulse 1: From Add-On to Co-Creation: Designerly Boundary Practices in Transdisciplinary Transformation | Prof. Dr. Andrea Augsten (New Design University); Prof. Dr. Daniela Peukert (Tomorrow University for Applied Science) |
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09:50 Focus Area 1: Health, Well-being and Care |
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| 09:55 | Space for Grief: Co-Designing Embodied Rituals for Collective Care | Eva Barth (Eva Barth Design) |
| 10:15 | Designing for Safety Before Crisis: Trauma-Informed Design as a Society-Centered Framework for Everyday Environments | Alina Osnaga (MADOR / Trauma-informed Design Society) |
| 10:35 | On the Skin: Wie kann Designforschung zur Gestaltung medizinischer Wearables beitragen? | Anna-Lena Moeckl (HfG Offenbach; BAfG Bayreuth) |
| 10:55 | Discussion | |
|
11:10 |
Coffee break |
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| 11:35 Focus Area 2: Creative Spaces and Organizations (Chair: Prof. Dr. Katja Thoring, TUM) |
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| 11:40 | Subjectivity in Action: Articulating Sensory and Perceptual Experience as Shared Design Knowledge | Prof. Dr. Paulo Eduardo Tonin (Politecnico di Milano) |
| 12:00 | Welche räumlichen, materiellen und sozialen Konfigurationen fördern kreative Zusammenarbeit und organisationales Lernen in Organisationen, in denen KI-Agenten routinemäßige Aufgaben übernehmen? | Prof. Dr. Christine Kohlert; Alexander Strub (Drees & Sommer) |
| 12:20 | The Studio as Incubator: Learning from Architecture for Organizations in the Age of AI | Prof. Dr.-Ing. Christos Chantzaras (Frankfurt University of Applied Sciences) |
| 12:40 | Discussion | |
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12:55
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Lunch break
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| 14:00 Focus Area 3: Emerging Technologies (Chair: Prof. Dr. Oliver Alexy, TUM) |
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| 14:05 | From Uncalibrated Empathy to Systemic Bias: The AI Multiplier Effect in Public Service Design | Danial Alemasoum (University of Lapland) |
| 14:25 | Jenseits des Chats: Eine interaktive Pattern-Bibliothek als Designforschungsinstrument für die Souveränität gegenüber KI-Systemen | Dominik Witzke (HfG Schwäbisch Gmünd) |
| 14:45 | Calibrated Boundary Spaces: Demonstrator Design as Formative Steering across the Innovation Cycle | Dr. Christian Wölfel; Kirsten Wolfrath (TUD Dresden University of Technology) |
| 15:05 | Discussion | |
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15:20 |
Coffee break | |
| 15:45 Focus Area 4: Social and Societal Futures (Chair: Prof. Annette Diefenthaler, TUM) |
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| 15:50 | Wenn Szenarien den Workshop verlassen: Die Übersetzung von Anliegen zwischen gesellschaftlichen Arenen gestalten | Marco Kellhammer (TUM) |
| 16:10 | Designing AI with Communities: Lessons from the AI Journalism Fellowship | Archana Prasad (Gooey.AI) |
| 16:30 | The Negative Space of Futures: Designing for Undesirable and Unimagined Futures | Prof. Alejandro Lecuna; Maria Maciejko (Anhalt University of Applied Sciences) |
| 16:50 | Discussion | |
| 17:05 | Impulse 2: Die Neue Sammlung – The Design Museum | Prof. Dr. Angelika Nollert (Die Neue Sammlung) |
| 17:15 | Summary and Outlook | Prof. Annette Diefenthaler & Tobias Mihr, Munich Design Institute |
| 17:30 | End of conference | |
Der Tag umfasst Vorträge (max. 20 Minuten), die vom wissenschaftlichen Programmkomitee ausgewählt wurden und sich an den vier Forschungsschwerpunkten des MDI orientieren:
Gesundheit, Wohlbefinden und Pflege:
- Welche Rolle spielen Co-Design, Partizipation und Inklusion in Prävention, Pflege und Therapie?
- Wie können digitale Gesundheits- und Medizintechnologien verantwortungsvoll gestaltet werden?
- Wie kann Design patientenzentrierte Gesundheitsforschung und -versorgung unterstützen?
Kreative Räume und Organisationen:
- Welche Designansätze fördern lernende, resiliente und nachhaltige Organisationen?
- Wie können räumliche, materielle und soziale Konfigurationen kreative Zusammenarbeit und organisationales Lernen fördern?
- Wie können Organisationen kreative Vorstellungskraft in strategische Handlungsfähigkeit übersetzen?
Neue Technologien:
- Mit welchen Methoden lässt sich sicherstellen, dass die Entwicklung von KI, Robotik, Data Science und Biotechnologie transparent, vertrauenswürdig und gesellschaftlich verantwortungsvoll erfolgt?
- Welche neuen Forschungsansätze entstehen an der Schnittstelle von Design und KI?
Soziale und gesellschaftliche Zukünfte:
- Wie kann Design zur Bewältigung ökologischer, ökonomischer, sozialer oder politischer Transformationsprozesse beitragen?
- Welche Methoden unterstützen Zukunftskompetenz, Partizipation und soziale Selbstwirksamkeit?
- Wie können vielfältige gesellschaftliche Perspektiven in Forschungs- und Innovationsprozesse integriert werden?
Abstract-Einreichung – geschlossen
Der Call for Papers endete am 31. August 2026. Einreichende werden Mitte September über das Ergebnis der Begutachtung sowie über das detaillierte Programm informiert. Neue Einreichungen werden nicht mehr angenommen.
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